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Dezember 10, 2010

Gute Nacht Meinungsfreiheit

Shakespeare

Ein gedanklicher Bogen von politischer (und persönlicher) Verantwortung zum nicht verhandelbaren Recht auf die Meinungsfreiheit.

Man sagt mir bisweilen nach, ich würde zu Gedankensprüngen neigen. Ich könnte jetzt nonchalant behaupten, das sei Ausdruck meiner Fähigkeit zum lateralen Denken. Kreative Ergebnisse sind die gute Seite daran, mangelnde Effektivität bei Konzepten und Texten die schlechte Seite, da mich das Recherchieren im lateralen Web regelmäßig vom Hundertsten ins Tausendste führt. Aber spannende Ausflüge sind meine Wissensreisen allemal. Wie sagte schon der alte Goethe: jede Lösung eines Problems ist ein neues Problem. Die Werbung liebt nun mal Zitate. Und so habe ich heute mit Shakespeare begonnen, um schlussendlich bei der Meinungsfreiheit zu enden.

Gesucht hatte ich nach der ursprünglichen Bedeutung des Wortes „Advertising“, dessen Schöpfung im allgemeinen Shakespeare zugeschrieben wird. Der Wunderworteschmied verfügte über einen für die Elisabethanische Zeit immensen Schatz von 20.000 Wörtern. Im Vergleich dazu wendet der durchschnittliche Deutsche einen aktiven schriftlichen Wortschatz von 2.000 Wörtern an. Übrigens wurden auch arch-villain, assasination, exposure und bedroom erstmals in Shakespeares Texten gefunden. Passt alles gut in den heutigen Kontext.

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